Funktionsprinzip des Flector® Schmerzpflasters
Zielsetzung
Die letzteren Erkenntnisse über das Kataplasma sind in die Entwicklung von Flector® EP Tissugel eingeflossen. Das Unterfangen war jedoch nicht einfach. Das Ziel war, ein Pflaster mit einem nichtsteroidalen Antirheumatikum (Diclofenac) zu entwickeln, das einfacher als ein Gel zu handhaben ist, genügend Wirkstoff an das Gewebe abgibt und zudem auch noch klinisch wirksam ist.
Voraussetzung
Der in Flector® Schmerzpflaster enthaltene Wirkstoff Diclofenac ist mit einem von IBSA eigens entwickelten und patentierten Salz kombiniert (Epolaminsalz). Das Diclofenac-Epolaminsalz hat den Vorteil, dass es die Fett- und Wasserlöslichkeit von Diclofenac drastisch erhöht: Im Vergleich zum üblicherweise verwendeten Natriumsalz von Diclofenac sind die Wasser- und die Fettlöslichkeit praktisch doppelt so hoch. In der Praxis lässt sich also mit dem Diclofenac-Epolaminsalz in einem vorgegebenen Volumen mehr Wirkstoff „einpacken“, ohne dass es dabei zu einer Ausfällung des Wirkstoffes kommt. Die einzigartigen chemischen Eigenschaften des Diclofenac-Epolamins machten die Entwicklung eines Pflasters erst möglich.

- Durch die Semi-Okklusion, die durch das Stoffvlies erzeugt wird, und die chemischen Eigenschaften des Diclofenac-Epolamins kommt es zur Diffusion des Wirkstoffes in das Gewebe.