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Entwicklung des Pflasters

Diclofenac-Epolamin: ein amphiphiles Salz
Diclofenac bildet mit Epolamin ein amphiphiles Salz, also ein Salz, das gleichermaßen wasser- und fettlöslich ist. Dies erleichtert wesentlich die Aufnahme des Wirkstoffes über die Zellmembranen wie auch im direkten Kontakt mit der verhornten Epithelschicht der Haut bei einer lokalen Applikation.

Diclofenac-Epolamin: doppelt so hohe Löslichkeit

Die im Vergleich zu Diclofenac-Natrium doppelt so hohe Wasserlöslichkeit des Diclofenac-Epolamins ermöglicht die Herstellung eines Gels mit einer doppelt so hohen Konzentration des Wirkstoffes. Damit wird ein ausreichend hoher Diffusionsdruck in Richtung des Gewebes erzeugt, der den Wirkstoff ohne äußerliches Einwirken (Massage, Wärme, Strom, Ultraschall etc.) in die Tiefe des Gewebes bringt.

Passive Diffusion
Die treibenden Kräfte für die Passage des Wirkstoffes sind so rein passiver Natur: Die hohe Konzentration des Wirkstoffes im Pflaster, die physikochemischen Eigenschaften des Wirkstoffes und die partielle Abdeckung der Haut mit dem Vliesstoff des Pflasters bewirken, dass das Diclofenac-Epolamin in die Hautschichten übertritt.